Georgslager

Für die Pfadfinder ging das Georgslager wieder viel zu schnell zu Ende. Dieses fand vom 29.04.-01.05. in Maria Einsiedel statt.

Nach der Ankunft am Freitagabend bauten die Kinder erst einmal ihre Zelte auf. Denn für eine Übernachtung im Freien war es einfach zu kalt. Den Abend ließen wir am Lagerfeuer ausklingen.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Heiligen Georg, dem Schutzpatron der Pfadfinder. Die Stufe der Pfadfinder hatte hierzu im Vorfeld in den Truppstunden entsprechende Vorbereitungen getroffen. Bei der Erzählung der Geschichte des Heiligen Georg und Durchführung eines Geländespiels wurde die Pfadfinderstufe von den Rovern unterstützt.

Die Kurzfassung der Georgsgeschichte: Die Prinzessin wird von einem Drachen entführt. Georg rettet die Prinzessin und tötet den Drachen. Jedoch wurde Prinzessin von Drachen vergiftet und musste geheilt werden.

Im Geländespiel gab es verschiedene Zutaten für das Heilmittel der Prinzessin zu ergattern. Die Wölflinge und Jungpfadfinder hatten unterschiedliche Aufgaben zu erledigen, wie Stock drehen, Lanzenstechen, Sack schlagen oder ziehen, Wegzeichen folgen, Halstuch praktisch verwenden und Schätzfragen lösen. Durch die guten Leistungen konnte letztlich die Prinzessin geheilt werden.

Wer danach noch zu viel Energie hatte konnte sich am Nachmittag bei einem Völkerballturnier austoben. Hier spielten die Wölflinge und Jungpfadfinder gegen die Pfadfinder, Rover und Leiter.

Am Samstagabend wurde ein Gottesdienst am Lagerfeuer von unserem Kuraten Ignatius Löckemann gehalten. Während des Gottesdienstes wurden 6 Wölflinge durch ihre Gruppenleiter in ihre neue Stufe der Jungpfadfinder übergeben.

Sonntag hieß es dann schon wieder Zeltabbau und zusammenpacken.

Kanu-Lager

 
 

Die Viernheimer Pfadfinder waren vom 26.05.-29.05.2016 zu einer Paddeltour auf der Lahn unterwegs. Die Stufen der Jungpfadfinder und Pfadfinder gingen gemeinsamen auf Tour. Die erste Etappe führte uns von Gießen nach Wetzlar. Nach einer kurzen Einweisung zur Strecke hieß es nur noch Schwimmwesten an und los. Die Kinder haben ordentlich gepaddelt denn sie trafen viel schneller am Ziel ein als erwartet.

Die nächste Etappe am darauffolgenden Tag fiel erst einmal buchstäblich ins Wasser. Der Tag begann mit Regen. So wurden die Kanus auf dem Hänger gefestigt und wir fuhren zu unserem nächsten Zeltplatz nach Solms. Dort erwartete uns strahlender Sonnenschein. Also hieß es schnell die Zelte aufbauen. Wer wollte konnte danach in´s kühle Nass springen oder in den Kanu´s das Steuern üben. Um das Ganze ein wenig zu erschweren wurde gegen die Strömung gepaddelt.

Die letzte Tour führte uns von Solms nach Weilburg. Zu Beginn fand auch wieder eine kurze Einweisung zur Strecke statt. An diesem Tag war die Fahrt durch einen Tunnel und eine Doppelschleuse ein letztes Highlight für die Kinder. Damit war die Kanutour auf der Lahn auch schon wieder vorüber.

Bezirkslager

 

Die Viernheimer Pfadfinder fuhren vom 30.09.-03.10.2016 zum Bezirkslager Heldon nach Karben-Petterweil. Nach dem Zeltaufbau fand die offizielle Begrüßung der teilnehmenden Stämme statt. Insgesamt nahmen 14 Pfadfinderstämme und eine Siedlung aus dem Bezirk Heldon teil. Im Anschluss an die Eröffnung ließen wir den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen.

Für den Samstag hatte jeder Pfadfinderstamm verschiedene Workshops vorbereitet, an denen die Kids teilnahmen. Es konnte beispielsweise gewählt werden: Wegzeichen erlernen, Pfadfinder-Quiz, Modell-Zelte bauen, Brot backen, Origami basteln, Fahnen hissen, Jutebeutel bemalen, Pflanzenkunde, Allzeit-Bereit-Päckchen zusammenstellen, Mühlespiel aus Ton fertigen, Feuerkunde und noch vieles mehr. Für jeden war etwas dabei. Zum Abschluss des Tages fand eine Nachtwanderung statt.

Das Bezirkslager-Vorbereitungsteam dachte sich für den Sonntag ein besonderes Geländespiel aus: Friedenspfadfinder von Heldon (angelehnt an die Siedler von Catan). 12 Völker im Bezirk Heldon waren voneinander getrennt. Die Völker bestanden aus Suchern, Arbeitern, Händlern, Schatzmeistern und Baumeistern. Diese mussten zusammenarbeiten um die 12 Völker wieder miteinander zu verbinden. Am letzten Abend hieß es dann Schlag den Leiter. Ein Wettstreit zwischen Kindern und Betreuern. Wer schafft es die anderen nach 13 Spielen oder früher zu schlagen? Bei Völkerball, Rechnen, Seil springen oder Klamotten anziehen mussten sich Kinder und Betreuer beweisen. Am Ende haben die Kids Ihre Betreuer geschlagen.

Am Montag hieß es dann schon wieder zusammenpacken. Als Erinnerung an dieses Lager erhielten alle noch einen Aufnäher für Ihre Kluft.