Das Georgslager in Maria Einsiedel

 
 

Für die Viernheimer Pfadfinder ging wieder ein ereignisreiches Wochenende zu Ende. Vom 30.04.-3.05. fand das Georgslager in Maria Einsiedel statt. 40 Personen nahmen an dem Lager teil. 17 Kinder gaben ihr Pfadfinderversprechen ab und erhielten dafür ihr Gruppenabzeichen. Die Teilnehmer erfuhren mehr über die Geschichte des heiligen Georg. Die Kinder konnten beim Bau einer Kartoffelkanone ihrer Kreativität freien Lauf lassen, an einer Nachtwanderung teilnehmen und noch einige andere interessante Aufgaben umsetzen. Wurde vielleicht euer Interesse geweckt, dann besucht uns am Samstag, den 16.05.2015 im Rhein-Neckar-Zentrum und erfahrt mehr darüber, was ihr bei den Pfadfindern erleben könnt.

Besuch mit einem Stand bei der Erlebniswoche des THW Viernheim im RNZ

 

In der Woche vom 11.-16.05.2015 fand die Erlebniswoche des Viernheimer Ortsverbandes des Technischen Hilfswerks im Rhein-Neckar-Zentrum statt. Unter anderem waren hier am 16.05. auch die Viernheimer Pfadfinder mit einem Stand vertreten. Aber warum waren gerade die Pfadfinder bei einer Veranstaltung des THW vertreten? Der Viernheimer Ortsverein des THW wurde 1965 aufgrund einer Initiative des Viernheimer Pfadfinderstammes in Zusammenarbeit mit dem THW –Landesverband Hessen gegründet. So konnten sich die Pfadfinder nach ihrer aktiven Pfadfinderzeit beim THW engagieren. Eltern, Kinder und alle anderen Interessierten konnten sich am Pfadfinderstand über die Aktivitäten der Viernheimer Pfadfinder informieren. Auf großen Leinwänden wurde gezeigt welche Ausflüge die Pfadfinder in der Vergangenheit schon unternommen haben. Beispielsweise eine Begegnungsfahrt nach Burkina Faso und Satonevri oder das Sommerlager in London und auf Brownsea Island oder das Anfang Mai stattgefundene Georgslager in Maria Einsiedel. In verschiedenen Gugg e´mol Boxen konnten Knoten, Halstücher, Kochequipment und noch einiges mehr bestaunt werden. Für die Pfadfinder ging wieder ein erfolgreiches Wochenende zu Ende. Habt ihr Interesse daran die Pfadfinder mal live zu erleben, dann schaut doch einfach mal bei einer Truppstunde in eurer Altersklasse vorbei: Wölflinge (7-9 Jahre) mittwochs von 18.00 -19.30 Uhr Jungpfadfinder (10-12 Jahre) mittwochs von Pfadfinder (13-15 Jahre) mittwochs von 18.00 -20.00 Uhr Rover (16-20 Jahre) donnerstags von 19.00 -21.00 Uhr

Sommerlager

Zwei ereignisreiche Wochen gingen für die Viernheimer Pfadfinder viel zu schnell vorbei. Denn wir waren vom 21.08.-04.09.2015 auf den Spuren des Pfadfindergründers Baden-Powell unterwegs. So besuchten wir den Gilwell Park in der Nähe von London.

Damit uns alle im Park erkannten wurde nach dem Zeltaufbau erst mal ein Fahnenmast gebaut und das Stammesbanner gehisst. Als Andenken an dieses Lager erhielten alle Teilnehmer ein Lagershirt.

Um die Entstehung und Geschichte der Pfadfinder besser kennenzulernen, hatten wir eine kleine Geschichtsstunde im Gilwell Park. Außerdem bekamen wir mehrmals Besuch von den Scouts aus Cuffley.

Wenn wir schon einmal in England sind, muss natürlich auch der Queen einen Besuch abgestattet werden. Bei einem ersten Besuch in London sahen wir uns das Houses of Parliament, den Big Ben, die Downing Street No. 10, das London Eye, die Westminster Abbey und den Buckingham Palast an. Bei einem zweiten Aufenthalt in London sahen wir uns eines der wichtigsten Wahrzeichen von London an, die Tower Bridge. Danach zogen wir in verschiedenen Gruppen weiter. Ob eine Sightseeing Tour mit einem offenen Doppeldeckerbus, ein Besuch des Hyde Parks oder des Imperial War Museum. Für jeden war etwas dabei.

Im Gilwell Park standen verschiedene Freizeitaktivitäten auf dem Programm. Vor allen Aktivitäten gab es natürlich die entsprechenden Sicherheitsanweisungen. So konnten sich die Kids beim Bogen- und Luftgewehrschießen ausprobieren. Beim Bogenschießen kam ein kleiner Wettstreit zustande. So erkämpften sich die Kids ihr Besteck für das Abendessen. Beim Schießen auf eine Zielscheibe mit den Farben gelb, rot und blau, konnte man beim Treffen jeder einzelnen Farbe Messer, Gabel und Löffel erspielen. Außerdem standen noch der indoor Aerial trek (Hochseilgarten), creat stacking (Kistenstapeln), 3G swing (3G-Schaukel) und die indoor Kletterwand auf dem Plan. Eine der letzten Aktivitäten war der Swimming Pool. Selbst ein Hagelschauer konnte uns den Spaß nicht verderben, denn wer kann schon behaupten einmal bei Hagel geschwommen zu sein.

Um sich zwischendurch die Zeit zu vertreiben könnten die Kids Frisbee oder Karten spielen, Feuerholz sammeln, gemeinsamen musizieren oder Lagerbauten herstellen. Bei einer Lagerolympiade mit zwölf verschiedenen Stationen bewiesen sich die Kids in Wissen, Geschicklichkeit und Schnelligkeit. So fanden beispielweise Spiele wie Teebeutelweitwurf, Zwiebellauf, Schlangen aus Papier schneiden, Erbsenweitspucken, Schmeck- und Tastspiel, Wasser trinken, Brett auf dem Kopf balancieren und noch einiges mehr statt. Zum besseren Kennerlernen der Umgebung fand eine Wanderung durch die grünen Wiesen des Gilwell Parks statt.

Ein richtiges englisches Frühstück bestehend aus Eiern, Speck, Bohnen, Tomaten, Pilzen, Blutwurst und Grillwürstchen wurde in England natürlich auch ausprobiert. Genauso wie die englische Spezialität „Fish & Chips“.

Bei einem Kochwettstreit ging es heiß her. Denn wer schafft es in der vorgegebenen Zeit ein Menü aus Haupt- und Nachspeise zu zaubern. Jede Gruppe erhielt die gleichen Zutaten und so begann der Wettkampf. Bewertet wurde das Essen von einer kompetenten Jury. So gab es Punkte für Aussehen, Geschmack, Kreativität, Vorbereitung, Sauberkeit, Teamwork und Zeitaufwand. Heraus kamen Pommes, Bratkartoffeln, Kartoffelstampf, Schnitzel, Geschnetzeltes, Steak, Milchshake, Kaiserschmarrn oder Fruchtjoghurt. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und für jeden Geschmack war etwas dabei. Die Siegerehrung fand abends am Lagerfeuer statt, wo wir die meisten Abende verbrachten.

Am Wochenende der Abreise fand im Gilwell Park ein Treffen von Scouts statt, die eine Woodbadge-Ausbildung absolviert hatten. Daher waren viele Scouts aus anderen Ländern vor Ort. Die Kids hatten so die Möglichkeit mit diesen Scouts ihre Badges zu tauschen.

Von den Scouts des Gilwell Parks bekamen wir den Spitznamen Freaky Camp verliehen, da wir die einzigen auf dem Zeltplatz waren, die richtige Zelte, wie Alex, Dakota, Koten, Ovaljurte und Yukon aufgebaut hatten.